Liebe Besucher, 

Uns alle hat die Corona Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen hart getroffen. Auch an uns als Kirchengemeinde ist diese Krise nicht spurlos vorbeigegangen. Mit unseren beiden Pastoren haben wir in der ersten Folge "Churchtalks“ diskutiert, wie sich ihre Arbeit durch Corona verändert hat, wie sich die Pandemie auf die Menschen und ihre Beziehungen auswirkt und was wir als Gemeinde aus dieser Zeit lernen können. 

Viel Spaß beim Zuschauen.

Christoph  Schriewer

 

 

„Was ist das für ein Mann,
dass ihm Wind und Meer gehorsam sind?“


Matthäus 8, 18-27 / Eine Bibelarbeit in Zeiten der Pandemie.

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In Zeiten kollektiver Gefahr, die jeden treffen kann, kommt alles auf eine kollektive Anstrengung an, um gemeinsam zu überleben. Wir sprechen dann davon, dass „wir alle in einem Boot sitzen“. Dieses Bild aus der Seefahrt kennen schon die Evangelien von Jesus: Die Sturmstillung Jesu in Matthäus 8,18-27; Markus 4,35-41; Lukas 8,22-25. Schon im frühen Mittelalter wurde diese Stillung des Sturms auf dem See in Evangelienbüchern bildlich dargestellt als Symbol für die Bedrohung der Kirche im Laufe ihrer Geschichte. Siehe die bekannteste Darstellung der Sturmstillung im Hitda-Codex (ungefähr um 1000 n. Chr.) Link:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/52/Hitda-codex.jpg. Jesus, auf einem übergroßen Kissen schlafend, wird von den im Boot verzweifelt mit dem Sturm kämpfenden 
Jüngern zum Handeln aufgeweckt.

„Wenn du aber betest,
so geh in dein Kämmerlein
und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater,
der im Verborgenen ist;
und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.“ Matthäus 6,6 

Beten03.2020

Es ist jetzt die Zeit „in das Kämmerlein zu gehen“, so dachte ich am Montag (15.3.2020), als die Bundeskanzlerin verkündete, dass ab sofort Gottesdienste in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Räumlichkeiten anderer Glaubensgemeinschaften verboten sind. Noch nie ist in der fast zweitausend Jahre langen christlichen Geschichte Europas ein solch generelles Gottesdienstverbot für alle Menschen ausgesprochen worden. 

 

 „Es ist mir sehr angst, 

aber lass uns in die Hand des HERRN fallen,

denn seine Barmherzigkeit ist groß,

ich will nicht in der Menschen Hand fallen.“

König David zum Seher Gad in 2. Samuel 24,14

 

„Es ist mir sehr angst, …“ antwortet der König David dem Seher [Propheten] Gad.

Das Coronavirus macht uns allen angst und wir bleiben zu Hause, auch am Angst 1Sonntagvormittag zur sonst gewohnten Gottesdienstzeit. Die schlechten Nachrichten überschlagen sich in den letzten Tagen. Keiner weiß, wie es weitergehen wird.

Krieg gegen unsichtbaren Feind", lautet treffend der Titel eines Interviews des Kölner Stadtanzeigers von heute mit einer Ärztin aus Parma, Italien. Sie schildert ihren dramatischen Kampf gegen die Krankheit im Krankenhaus, berichtet von den drastischen Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens und deutet die aktuelle Lage in ihrem Land als Krieg gegen einen unsichtbaren Feind. All dies sagt sie aus Sorge, dass wir in Deutschland auf die Herausforderung durch das sich verbreitende Virus zu spät reagieren könnten.

info

An die Mitglieder und Freunde der EFG Leverkusen,

in der aktuellen Corona-Krise zielen die behördlichen Entscheidungen darauf ab, Fallzahlen der Infektion möglichst gering zu halten. Damit soll die medizinische Versorgung der Erkrankten sichergestellt und Menschen mit höherem Risiko geschützt werden. Das Land NRW hat aus diesen Gründen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten und auch die Schließung von Schulen und KiTas angeordnet. Die Stadt Leverkusen hat darüber hinaus Regularien für alle Veranstaltungen mit weniger 1000 Teilnehmern beschlossen, die auch unsere Gemeinde betreffen.

Als Älteste haben wir sorgfältig abgewogen, wie wir den momentanen Herausforderungen gerecht werden können und folgendes entschieden:

Sämtliche Veranstaltungen in unserem Gemeindezentrum fallen bis auf weiteres komplett aus.

Dies betrifft bereits den Gottesdienst und die Mitgliederversammlung morgen sowie alle Gruppentreffen und sonstigen Veranstaltungen. Ähnliche Regelungen werden vom BEFG (Elstal) empfohlen. Viele Gemeinden unseres Gemeindebundes und anderer Konfessionen in unserer Region schließen ebenfalls ihre Gemeindezentren. In zwei Wochen werden wir kurzfristig entscheiden, ob die Schließung aufgehoben werden kann oder fortzuführen ist.

Wir hoffen auf euer Verständnis für diese Maßnahme. Wir haben sie nicht aus Hysterie heraus gefällt, sondern aus Vorsicht und Fürsorge.

Für den morgigen Sonntag empfehlen wir, Gottesdiensten per Radio oder TV zu folgen. Hauskreistreffen mit wenigen Mitgliedern im Wohnzimmer können weiter stattfinden. Wir bemühen uns darum, euch Materialien für gottesdienstliche Feiern in diesem Rahmen zur Verfügung zu stellen. Per Telefon und E-Mail können wir einander geistlich unterstützen, Anteil nehmen und füreinander, für Entscheidungsträger in der Corona-Krise und alle anderen Krisenherde der Welt beten.

Es ist und bleibt wahr, dass wir auch in Krisenzeiten in Gottes Hand sind. Er hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Liebe, Kraft und Besonnenheit (2. Tim. 1:17). Wir haben allen Grund dazu, im Vertrauen auf Gott Hoffnungsträger zu sein und unser Bestes zur Eindämmung der Krise zu tun.

Mit herzlichen Segensgrüßen,

eure Ältesten

Anne Traub                Pastor Willi Müller                 Horst Fleßenkämper

Unsere Gemeinde ist bunt und lebendig: wir sind Kinder, im Berufstätigen-Alter und Senioren; wir sind mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen oder kommen aus anderen Ländern. Uns alle eint die Gemeinschaft als Kinder Gottes – Menschen, die Jesus Christus vertrauen. – Wir sind: Einheit in Vielfalt.

„Der Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“

Grenzen und Möglichkeiten kirchlicher und staatliche Würdigung

von Konversions- und Flüchtlingsbiografien

Fünf deutsch-persische Zeugnisgottesdienste, vom Pfingstgottesdienst bis zum AbendmahlsgottesdienstIran Deutschland im November, haben wir im Jahr 2019 in der Gemeinde erlebt. Unsere iranischen Geschwister haben uns dabei Anteil gegeben an ihrem Glaubensweg, der deshalb ein besonderer ist, weil ihr neuer Glaube an Jesus fluchtauslösend war. Vielleicht haben wir es auch so erlebt: Flüchtlingskonversionen sind Glaubensbiografien, die mit unseren europäischen Glaubensgeschichten nicht immer deckungsgleich sind. Es wurden uns Glaubenswege erzählt, die wir, aufgewachsen vielleicht in einer christlichen Familie und Gemeinde, aber gewiss in einer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft, selbst nicht gehen mussten, die uns nicht zugemutet wurden. Das persönliche Christwerden in der religiösen Sozialisation einer Baptistengemeinde ist etwas anderes als Christwerden in einem Kontext, der familiär und staatlich in der Weise islamisch geprägt ist, dass jede Hinwendung zu einem neuen Glauben als ein verbotener Abfall geahndet wird.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Spendenaufruf für den Ahorn

Wie die meisten von euch wissen, hat der Ahorn schwer mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen. Wir bitten euch daher zu prüfen, ob ihr unserem Haus auf dem Ahorn finanziell unter die Arme greifen könnt.

27.06.2020


Überzeugendes Konzept und regionaler Bezug sind wichtig

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„Reich Gottes, Kirche, Gemeinde“

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